Alle Menschen
sind frei und
gleich
an Würde und
Rechten geboren.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948, Artikel 1

11. April 2020 – 75. Jahrestag
der Befreiung der Konzentrationslager
Buchenwald und Mittelbau-Dora

Reden

die anlässlich der 75. Jahrestage der Befreiung
der KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora
nicht gehalten werden konnten

Prof. Dr. José Brunner, Wissenschaftshistoriker und -philosoph, ist Enkel des jüdischen Buchenwaldhäftlings Maximilian Brunner und Mitglied des wissenschaftlichen Kuratoriums der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er lebt in Israel in einem Vorort von Tel Aviv und hat an der Universität Tel Aviv als Professor gelehrt. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Auseinandersetzung mit Geschichte und Konzeptualisierung von Traumata. Jose Brunner war u. a. Gastprofessor an der Friedrich-Schiller Universität Jena und an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Berlin und Herausgeber der Fachzeitschrift „History and Memory“. Jose Brunner hätte seine Rede im Rahmen des Gedenkaktes im Deutschen Nationaltheater am 5. April 2020 gehalten.

Ein Plädoyer für die Vielfalt

Ich schreibe diesen Text, der anlässlich des Gedenkaktes zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald am 5. April 2020 als Rede im Deutschen Nationaltheater in Weimar hätte vorgetragen werden sollen, in einem Tel Aviver Vorort. In Deutschland mussten alle Veranstaltungen zu diesem Anlass wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt werden. Auch hier in Israel bin ich im Corona-Lockdown und darf nicht mehr aus dem Haus. Draußen lauert eine unsichtbare Gefahr. Es ist eigenartig, unter diesen Umständen der Befreiung Buchenwalds zu gedenken. In meinem Kopf tauchen Parallelen auf, die ich sogleich verwerfe. Sie erscheinen mir erzwungen. Sich vor einem Virus zu schützen, ähnelt nicht dem Versuch, sich vor den Nazis zu verstecken. Ein Virus hasst nicht, verfolgt niemanden und wenn es tötet, hat es keine mörderischen Absichten. Aber wie der Holocaust verändert es die Welt. Was gestern noch sicher und selbstverständlich schien, ist es heute nicht mehr. Über Nacht haben wir unsere existentielle Sicherheit verloren. Trotz aller Unterschiede verbindet mich diese Erfahrung nun auf merkwürdige Weise mit meinem Großvater. Auch sein Leben geriet auf unerwartete Weise aus den Fugen.

Vom Oberleutnant zum Häftling

Maximilian (Menasche) Brunner, für mich Opa Max, wurde 1894 in Kaschau (auch Kassa oder Košice genannt) geboren, einer größeren Stadt in der östlichen Slowakei, die damals zu Österreich-Ungarn gehörte, wo Juden schon im 16. Jahrhundert ansässig geworden waren. Zwar kam er schon mit vier Jahren mit seiner Familie nach Antwerpen, doch diente er im ersten Weltkrieg als Freiwilliger in der kaiserlich-königlichen Armee Österreich-Ungarns bekam nach dem Krieg das goldene Verdienstkreuz und etliche andere Auszeichnungen verliehen. Als Oberleutnant demobilisiert, kehrte er im Dezember 1918 nach Antwerpen zurück und wurde dort Diamantenschleifer.

Im Mai 1940 marschierte die Wehrmacht in Belgien ein und im Juli 1942 begannen die Judenverfolgungen. Mein Großvater besorgte für sich und seine Familie gefälschte Papiere und ein Versteck in Genval, einer idyllischen wallonischen Kleinstadt, bei der Familie Balzat. Er wagte sich trotzdem hie und da nach Brüssel. Dort erwischten ihn Agenten der Gestapo, schleppten ihn in einen Keller und prügelten ihn blutig, um ihn dazu zu bringen, den Zufluchtsort seiner Familie zu verraten. Er verweigerte jegliche Auskunft. Bis zur Unkenntlichkeit entstellt kam er ins SS-Sammellager Mecheln, zwischen Brüssel und Antwerpen. Von dort wurden mehr als 25.000 Juden nach Auschwitz in den Tod geschickt. Sein Name stand auf Platz 704 der Transportliste für den 12. Juni 1943.

Als ehemaliger k. u. k. Offizier hatte Max es jedoch geschafft, einen Schutzbrief des ungarischen Konsuls in Brüssel zu erhalten. 

Weil deutsche Morde ordnungsgemäß abzulaufen hatten, wurde er deshalb wieder von der Liste gestrichen. Seinen Platz erhielt die 25jährige Sophia Sluyter. Doch als Himmler sechs Monate später anordnete, die letzten Juden, die noch in Belgien in Haft waren, zu deportieren, wurde mein Großvater nun doch am 15. Dezember 1943 mit dem Transport Z nach Buchenwald, in den Block 22, den Judenblock verbracht. Er war Nummer 16 auf dieser Liste. Damit war seine Verwandlung vom k. u. k. Oberleutnant und Antwerpener Diamantenschleifer zum Buchenwald-Häftling vollzogen.

Hierarchien und Solidarität

Politischen Häftlingen war es in Buchenwald gestattet, einmal im Monat einen Brief an ihre Familien zu schicken, um um Hilfspakete zu bitten. Juden besaßen dieses Privileg nicht. Mein Großvater, einfallsreich wie immer, schloss einen Pakt mit zwei serbischen politischen Gefangenen, deren Dörfer zerstört und Familien ermordet worden waren. Sie hatten keine Angehörigen mehr, an die sie sich hätten wenden können. Max hatte zwar noch eine Familie, durfte ihr aber nicht schreiben. So gaben die Serben ihm die Briefbogen, die ihnen zustanden und er schickte sie im Namen von Georges Mirkovič an die Familie Balzat in Genval, wo seine Frau Esther, meine Großmutter, und seine Tochter Dora, meine Tante, und sein Sohn Henri, mein Vater, Unterschlupf gefunden hatten. Max bat um Geld, Kleidung und Esswaren. Auch diesbezüglich funktionierte die deutsche Bürokratie einwandfrei; die Pakete kamen an. Die Drei teilten alles und überlebten so.

Mein Großvater half mit dem Geld auch belgischen politischen Häftlingen. Dafür und für andere Formen des Widerstands gegen die Wachleute in Buchenwald wurde er nach dem Krieg – und leider auch erst nach seinem Tod – von belgischen Staat mit dem Croix de Chevalier de l’Ordre de Leopold II Avec Palme und dem Croix de Guerre geehrt.

Ich erzähle die Geschichte von Opa Max nicht nur deshalb so detailreich, um ihn bei dieser Gelegenheit als einen der vielen Menschen zu ehren, die auch im KZ Solidarität bewiesen, sondern auch und vor allem, um dafür zu plädieren, dass kein Mensch nur als Opfer erinnert werden darf. Die Menschen kamen aus unterschiedlichen Ländern und unter unterschiedlichen Umständen nach Buchenwald. Sie lediglich auf ihr Opferdasein zu reduzieren, ohne an die Vielfalt ihrer Identitäten und Schicksale vor, in und nach Buchenwald zu erinnern, hieße letztlich die Perspektive der Täter zu übernehmen, die in ihnen keine je besonderen Individuen, sondern nur Häftlinge sahen, die in ihren Augen alle minderwertig waren. 

Die Vielfalt der Menschen hervorzuheben, die zwar in Buchenwald inhaftiert, aber nicht nur Häftlinge waren, ist eine Herausforderung, der wir uns umso stärker stellen müssen, je weiter wir vom damaligen Geschehen entfernt sind. Doch es ist immer noch möglich, allerdings nur, wenn wir die Erinnerung nicht auf verallgemeinernde Formeln und Rituale beschränken, wenn wir nicht eines abstrakten Opferkollektivs gedenken, sondern von einzelnen Menschen sprechen, deren Namen, Herkunft, Muttersprachen und Biografien wir in Erinnerung behalten. 

Gemeinsam bildeten die Angehörigen verschiedener Nationen, die politischen Gefangenen, die Juden und Zeugen Jehovas, die Sinti und Roma, die Kinder und Alten, die Homosexuellen und sozial Diskriminierten, die in Buchenwald gefangen gehalten wurden, einen Mikrokosmos, der ganz Europa abbildete, und in dem jeder seine eigene Lebensgeschichte hatte, vor, in und – wenn sie überlebten – auch nach Buchenwald. Zudem ist wichtig zu zeigen, dass selbst im Konzentrationslager diese unterschiedlichen Menschen nicht zu einer amorphen Masse verschmolzen. Es gab unter den Häftlingen Abstufungen und Hierarchien, es waren auch dort nicht alle gleich, aber es war trotz allem Raum für Initiativen da, Schranken zu durchbrechen und Gemeinschaftsgeist zu zeigen. 

Tradition und Geschichte

Am Anfang wurde mein Großvater in Buchenwald als Maurer eingesetzt, dann wurde er in eine optische Schleiferei außerhalb des Lagers geschickt. In der Überlieferung meiner Familie heißt es, diese habe zu Zeiss gehört. Ich weiß, dass es keinerlei historischen Belege zu einer Verbindung von Zeiss und Buchenwald gibt. Ich weiß auch, dass Zeitzeugen die Feinde der Historiker sind. Historiker reden oft, als ob alle Fakten zum Holocaust schon erschlossen seien, aber es ist noch nicht allzu lange her, dass Deutschland sich plötzlich an die Millionen von Zwangsarbeitern erinnerte, deren Verschleppung der Generalbevollmächtigte Fritz Sauckel im Zentrum Weimars orchestriert hatte. In der deutschen Öffentlichkeit nahm diese Erinnerung aber erst Gestalt an, als in den USA Sammelklagen gegen deutsche Unternehmen eingereicht wurden. 

Ich möchte deshalb davor warnen, nur Dokumente sprechen zu lassen oder zu glauben, alles sei schon erforscht. Wer weiß, wo sich die Wahrheit über die Werkstatt, in der mein Großvater arbeiten musste, findet? In den Archiven, welche die Historiker erschlossen haben, oder in der privaten, mündlichen Überlieferung meiner Familie? Darüber kann ich mir selbstverständlich kein Urteil erlauben. Ich kann nur sagen, dass es nicht nur eine – homogene und offizielle – Geschichte der NS-Verbrechen und des Holocaust geben darf. Wie ein starkes Seil aus vielen einzelnen Fasern besteht, muss auch diese Geschichte dynamisch und mehrsträngig bleiben. Sie muss Raum für abweichende Überlieferungen und Zeugnisse lassen, wenn sie nicht zum Dogma versteinern soll. 

Eine Postkarte

Offensichtlich schaffte es mein Großvater, in der Werkstatt Beziehungen zu Menschen zu etablieren, die nicht in Buchenwald inhaftiert waren. In meiner Familie ist eine Postkarte erhalten, die zwar in seiner Handschrift, aber von außerhalb des Lagers, von Weimar, an den Freund seiner Tochter, seinen zukünftigen Schwiegersohn Leonard Fishel abgeschickt wurde, der in Schlesien interniert war, weil er als jüdischer Engländer in Antwerpen gelebte hatte. Als Absender markierte mein Großvater „Theo Rachmunes“:  Theo, griechisch für Gott, Rachmunes, jiddisch für Erbarmen. „Gott habe Erbarmen“, oder „Gott der Barmherzige“. 

So zeigt diese Postkarte, dass mein Großvater in Buchenwald auch seinen Humor bewahrte, seinen Sinn für Ironie nicht verlor. Dies, ein Zeichen, dass er sich nicht entwürdigen ließ.

Die Postkarte hat auch noch eine weitere Bedeutung. Als der Auschwitz-Überlebende und israelische Schriftsteller Yehiel Dinur, der sich Ka-Tzetnik nannte, im Eichmann-Prozess als Zeuge aufgerufen wurde, bezeichnete er Auschwitz als einen „anderen Planeten“. In seinen Worten, die sicher einigen schon bekannt sind: „Die Zeit dort war nicht so, wie sie hier auf der Erde ist. ... Und die Bewohner dieses Planeten hatten keine Namen, sie hatten keine Eltern und keine Kinder. Sie kleideten sich nicht auf die Art, wie wir uns hier kleiden … sie atmeten nach anderen Gesetzen der Natur; sie lebten – und starben – nicht nach den Gesetzen dieser Welt“.

Einerseits trifft das, was Dinur über Auschwitz sagte, auch auf Buchenwald zu. Obwohl Buchenwald natürlich kein Vernichtungslager im eigentlichen Sinne war, galten auch in diesem KZ die üblichen Gesetze der Menschen nicht mehr. Andererseits befanden sich sowohl Auschwitz als auch Buchenwald auf dieser Erde. Wie fast alle Deutschen taten die guten Bürgerinnen und Bürger von Weimar nach der Befreiung Buchenwalds zwar so, als ob es sich bei dem KZ um einen anderen Planeten gehandelt hätte, von dem sie nichts wussten. Aber die Tatsache, dass mein Großvater in einer Werkstatt außerhalb des Lagers arbeitete und dass er es irgendwie schaffte, eine Postkarte von Weimar aus verschicken zu lassen, illustriert, dass sie Buchenwald nicht nur aus der Ferne sahen. Offensichtlich kamen sie auch mit den Wachleuten und den Häftlingen in Kontakt.

Es war aber nicht primär der elektrisch geladene Lagerzaun, der die Häftlinge Buchenwalds von Weimar trennte. Wichtiger war die innere Sperre, die die Einwohner der Stadt in ihren Köpfen und Herzen errichtet hatten. Diese erlaubte ihnen, das Lager zwar als Teil ihres Alltags wahrzunehmen, aber gleichzeitig was dort vor sich ging zu ignorieren oder sogar gutzuheißen, und dennoch ein unbeflecktes moralisches Selbstbild zu bewahren. Die Möglichkeit, dem Wissen um Unrecht, Grausamkeit und Mord seine moralische Bedeutung zu nehmen oder es gar moralisch positive zu rahmen, bestand natürlich nicht nur damals und nicht nur bezüglich Buchenwald. Sie entsetzt immer wieder.

Ebenso wie Buchenwald damals zu Weimar gehörte, kann sich auch heute Weimar nicht von Buchenwald lossagen. Denn Buchenwald war eben nicht auf einem anderen Planeten gebaut worden, sondern auf dem nahen Ettersberg, wo früher Goethe zu spazieren pflegte. Auch nach der Errichtung des Lagers konnten manche weiterhin in dieser Landschaft herumschlendern. Karl Otto Koch, der Lagerkommandant, sorgte dafür, dass direkt am Lagerzaun ein Parkgelände für die SS-Wachmannschaften und ihre Familien entstand. Dort wurden ein Vogelhaus, ein Wasserbecken und ein kleiner Zoo für vier Bären und fünf Affen gebaut. Die Tiere hatten es gut dort, in Sichtweite der Häftlinge.

Wiederum war es nicht nur der Stacheldraht, der die Familien der Wachleute, die im Park spazierten und den kleinen Zoo besuchten, von den Häftlingen trennte. Es war eine innere Barriere, die ihnen diesen herzlosen Zynismus erlaubte. Dieser Zynismus unterschied die SS-Leute von meinem Großvater, dessen leise Ironie bewies, dass er, im Gegensatz zu ihnen, seine Menschlichkeit bewahrt hatte.

Was heißt Überleben?

Max Brunner überlebte. Weil er befürchtete, die Wachleute könnten die Juden des Lagers ermorden als Anfang April 1945 die Amerikaner näher rückten, versteckte er sich mit Hilfe belgischer Kameraden im Invalidenblock, wo er wieder einmal eine falsche Identität erhielt. Diesmal war es die eines eben erst verstorbenen Franzosen. Am 11. April wurde das Lager befreit und am 28. wurde mein Großvater von den Amerikanern zusammen mit anderen Überlebenden aus Weimar nach Mailand geflogen, und dann von dort zurück nach Brüssel, wo er am 3. Mai in die Arme meiner Großmutter und meines Vaters fiel.

Max hatte nicht nur Mut, Initiative, Solidarität und Ironie gezeigt – vor allem hatte er Glück, viel Glück. Aber er wusste auch dem Glück nachzuhelfen. Er schaffte es, sich wechselnden Bedingungen und Umständen anzupassen, und auch unter den widrigsten Umständen immer wieder neue Lösungen und Auswege zu suchen. Diese Fähigkeit trug zu seinem Überleben bei, denn der Holocaust brach nicht in die Geschichte ein, wie ein Balken eine Scheibe zerschmettert. Er entwickelte sich Stufe für Stufe, von der Ausgrenzung und Verfolgung bis zur Vernichtung. Der Holocaust war kein Unfall, kein Ereignis außerhalb der Geschichte. Er war Teil der Geschichte, hatte in ihr seinen Ursprung, seine Fortsetzung wie auch seine Nachwirkungen.  

Mein Großvater kam zwar aus Buchenwald zurück, aber er starb schon 1962, im Alter von 68, wahrscheinlich infolge der Gesundheitsschäden, die er im Lager erlitten hatte. Deshalb noch eine letzte Lehre der Geschichte, die ich hier erzähle. Die Befreiung ist nicht das Ende der Verfolgung. Obwohl die Überlebenden sich von Buchenwald aus in alle Ecken und Enden der Welt zerstreuten, zu ihren Familien und in ihre Dörfer und Städte zurückfanden oder sich neue Existenzen in fremden Ländern aufbauten, hatten sie von nun an etwas gemeinsam. Buchenwald blieb in ihren Seelen und Körpern, unsichtbar aber dauerhaft. Es erhielt eine psychische und körperliche Präsenz, die den Menschen zwar nicht definiert, aber dennoch langfristig auf ihn wirkt.  

Auch die Täterinnen und Täter kehrten nach Hause zurück, blieben größtenteils ungestraft. Und auch von ihrer Seite aus blieb und bleibt etwas: eine politische Überzeugung, die Hass, Rassismus in all seinen Ausprägungen, und Autoritarismus in sich vereinigt. Wie sie auch immer mutiert, bedroht diese politische Einstellung weiterhin Minderheiten und sozial Schwächere. Sie erträgt keine Vielfalt; sie bedroht all die, die den politischen Nachkommen und Verwandten der Täter als fremd und als minderwertig gelten. Im Unterschied zu einem Virus, gibt es keine Impfung gegen diese gewalttätige, zerstörerische Ideologie, die immer wieder zur Epidemie zu werden droht. Deshalb muss man sich ihr immer wieder von neuem widersetzen. Auch dazu dient die Erinnerung an Buchenwald. 

Prof. Dr. José Brunner
Ramat Hasharon, Israel


Quellen:
Brunner, Henri: “War Memories 40-45”, 2000, unveröffentlicht.
Brunner, Max: “Testimony 1404”, Yad Vashem Archives, 1959.
Fishel, Melvyn George: “Caught in the Torments of the Shoah”, 2019. www.fishel.net/shoah.html.
Szeintuch, Yechiel: “Ka-Tzetnik”, in: Dan Diner (Hrsg.), Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, Stuttgart, Springer-Verlag, 2011–2017. 

José Brunner

דברי הברכה בעברית

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